Monday, November 23, 2020

Liam geht's viel besser!

Liam ist schon wieder bei uns, im Moment wir behalten ihn zuhause bis er sich erholt ... er hat ins gesamt zwei Bluttransfusionen plus eine Plasmatransfusion bekommen, jezt wir müssen ihn ein bisschen pflegen damit die Blutarmut verschwindet.

Sein Problem ist keine Diabetis, mit hoher Wahrscheinlichkeit es geht um der Von Willebrand Krankheit, eine Störung der Thrombozyten. Eine komische Krankheit der Gerinnung die auch bei Menschen geschehen kann. 

Unsere Chirurgin hat es auch befürchtet als sie uns den Liam zurückgegeben hat, aber was sie und niemand ahnen konnte ist dass die Entfernung eines einzelnen Backenzahn hätte tödlich sein können! Nun wir warten auf die Bestätigung der Krankheit vom Labor und gewohnen uns an Liams neuen Lage...

Hier Liam am Samstag Abend und gestern schon zuhause... alles wird gut... leider es ist wieder ein Schlag für unsere Kasse, aber zum Glück alles ist unter Kontrolle!

Friday, November 20, 2020

Mit Liam zur Uniklinik!

Gestern um 20h musste ich ins Tierheim fahren, Marta und Mari Fe hatten Angst dass es Liam in der Mitte der Nacht etwas schlimmes passiert. Die Blutung nach der Backenzahnentfernung wäre noch aktiv... es war eine sehr komische und unerwartete Lage, dass ein Tier von uns verliert soviel Blut nachdem einen einzelnen Zahn entfernt wird. Na klar, es war kein normaler Zahn, sondern Einer der wichtigsten.

Als Liam bei uns gelandet ist es war uns klar dass etwas stimmt mit seinen Augen nicht. Wir haben mit Analyse angefangen und waren mit ihm in der Augenklinik in Barcelona. Die Ursache seines Sichtsproblem wurde nicht festgestellt obwohl wir hatten schon viel mit ihm gearbeitet. Wir hatten wichtige Krankheiten ausgeschlossen, die Leishmaniose wurde durch zwei Methoden untersucht und ergab zweimal negativ, Rickettsiose positiv und die wurde behandelt... er wurde kastriert, er wurde in der Augenklinik ohne und mit Narkose untersucht, er wurde später mundgereinigt. Und am Tag der Mundreinigung wir haben einen gebrochenen Backenzahn entdeckt: der Zahn war gesund aber so gebrochen man musste ihn entfernen. 

Am Mittwoch Liam wurde wieder unter Narkose gelegt und der Zahn wurde entfernt. Er hat viel geblutet aber man hat gedacht es sei eine relativ normale Blutung. Aber nein!, die Blutung sah nicht so schlimm aus aber 24 Stunden später sie war noch aktiv und so Noemi und ich sind mit ihm und mit Chiquitin (als Blutspender) zur Uniklinik gefahren. 

In dieser Art von Tierkliniks alles geht langsam, alles mit Protokolle, alles ist teuer und na ja... aber wir sind privilegiert, diese Klinik ist relativ nah von uns und wir müssen nicht in die Stadt (Barcelona) fahren. In der Uniklinik sie haben Liam stationär behalten und heute vormittag sie werden uns mehr sagen können. Liam hatte viel Blut verloren, sein Zustand war kritisch und er musste eine Bluttransfusion bekommen. Sie haben das Blut unseres tollen Spender Chiquitin nicht gewollt, es ist ihnen besser dass das Blut vom Blutbank benutzt (und bezahlt) wird... egal, wir wollen nur dass er überlebt!

Gerade wir wissen nur es gibt ein Verdacht aus Diabetis, aber im Laufe des Tages sie werden mehr Untersuchungen machen um eine Diagnose zu erreichen, und Liam wird bei ihnen 1-2 Tage bleiben müssen wenn alles gut geht...

Der arme brave Liam, er hatte so ein schlechtes Leben gehabt und nun das... wir beten für ihn und hoffen ihn ganz bald abholen können!

Wir hoffen von ganzem Herzen zu Euch ganz bald mit guten Nachrichten zurückzukommen. Mittlerweile wir beten für Liam damit alles klappt und er darf wieder bei uns im Gehege sein!!

Thursday, November 12, 2020

Tagebuch und Covid

 

Wer unser im Leben im Tierheim regelmässig im Tagebuch verfolgt, wundert sich vielleicht...
Das Tagebuch ist ruhig geworden. Selten eine neue interessante, lustige oder auch traurige Geschichte.

Was ist los?

Das ist los. Das Tagebuch leidet auch unter Corona. Keine Sorge, es ist nicht infiziert! Es ist aber wohl etwas blockiert - wie wir Menschen auch! Es gibt einfach zu viel Arbeit im Tierheim und zu wenig Zeit, euch davon zu erzählen. Die Arbeit hat sich in den letzten Monaten verändert, es ist immer komplizierter geworden! Regeln müssen eingehalten werden, damit wir alle gesund bleiben und unsere Hunde und Katzen versorgen können. Wir arbeiten mit Masken im Gesicht, müssen auf Abstand achten ... ... ihr kennt das auch.

Die Vorbereitung der Transporte ist viel schwieriger, wir müssen alles selber vorbereiten, die ganze Papierarbeit alles muss jezt am PC gemacht werden, und wir müssen dazu bezahlen wo früher war das gratis (!). Es ist alles viel mehr geworden und kostet unsere ganze Energie und Kraft. Kaum Zeit zum Luft holen. Und unsere Helfer hier in Castellbisbal können/dürfen oft nicht mehr kommen.

Aber es geht doch alles weiter, das ist doch klasse! Wir kriegen es irgendwie hin, auch mit eurer Unterstützung! Wir hatten schon etliche Transporte, das ist wunderbar!

Und wir haben euch überhaupt nicht vergessen, nein. Wir denken oft an euch am Tag, bei der Arbeit im Tierheim, im Auto unterwegs, wenn wir zu Untersuchungen fahren, wenn wir mal etwas Zeit haben, um mit den Hunden wenigstens einen kleinen Spaziergang zu machen ... viele kleine Momente, die schön sind.

Also, wir sind noch da!! Und Covid ist irgendwann weg, hoffentlich bald! Und dann habe ich endlich wieder etwas mehr Zeit und Ruhe, euch öfter im Tagebuch von uns zu erzählen. Ich tue das so gerne!

Habt Geduld und denkt an uns, wir denken an euch!

Mònica und Team 

by Lisa

Wednesday, October 28, 2020

Den Stier bei den Hörner packen!

Queridos amigos, liebe Freunde in Castellbisbal!

Heute habe ich lange im Tagebuch von Salvem Animals Catalunya gelesen. Ich habe auch zurückgeblättert bis auf die Anfänge im Jahr 2007, als es begonnen wurde. Doch ihr seid schon viel länger, seit 2003, für die verlassenen Hunde und Katzen in Castellbisbal aktiv. 

Wisst ihr eigentlich, dass ihr von 2007 bis heute 2385 Hunde und Katzen aufgenommen, gepflegt und weiter vermittelt habt? Und inzwischen sind es noch mehr geworden, die die Reise in ein neues Leben angetreten haben! Tiere, die nicht vermittelt werden konnten, sind bei euch geblieben und werden betreut. Jeder Hund und jede Katze, die den Weg zu euch - wie auch immer - gefunden hat, hat es geschafft, denn sie werden alle von euch aufgenommen und versorgt. Unabhängig davon, wie geschwächt und krank sie sind, ob sie vermittelbar sein werden oder auch nicht. Jeder Hund und jede Katze, die es bis zu euch geschafft hat, steht im Mittelpunkt und bekommt, was sie braucht: Behandlung, Pflege, Fürsorge, Aufmerksamkeit … …Ich denke dabei z.B. an Santo ‚Ojitos‘, Aaron, Emilia, Morris in den vergangenen Monaten … und es sind noch so viele mehr, die lange und intensiv behandelt werden mussten. Tatsächlich schaffen neben all den anderen Hunden und Katzen, die gesünder sind, auch viele von ihnen dann den Weg in ein neues Leben, zu ihren neuen Familien! 

Ich bin sicher, dass ich euch allen im Namen unzähliger Adoptanten heute „DANKE!“ sagen darf. Viele von uns sind beschenkt worden durch euch. Und weil die Hunde und Katzen es nicht können, tue ich es auch für sie: „DANKE!“ an euch alle! 

Ihr habt vermutlich feste Arbeitszeiten, aber ihr werdet sie oft kaum wirklich wahrnehmen können. Was ist, wenn kranke Tiere euch brauchen? Wenn unerwartet neue aufgenommen werden müssen? Wenn … Ihr seid für sie da. Sie leben, und sie brauchen euch. Eure Aufgaben sind so vielfältig, so unendlich, und sie erfordern viel Kraft von euch allen! 

Und nun leben wir alle momentan und absehbar noch lange mit der Covid-Pandemie. Euer Land ist besonders stark betroffen. Das bedeutet, dass ihr noch stärker belastet seid. Menschen, die euch gelegentlich unterstützen, mit den Hunden spazieren gehen, dürfen je nach Entwicklung nicht ins Tierheim kommen. Sie fehlen euch, als eure Unterstützer und als eure Freunde. Ihr macht trotzdem weiter, sorgt für die euch anvertrauten Tiere genauso wie vorher. 

DANKE dafür. 

Ihr „packt den Stier bei den Hörnern!“ Gibt es diesen Spruch auch bei euch? Todos „ agarran al toro por los cuernos“! Esto es fantástico! 

Nach kurzer erzwungener Unterbrechung gingen die Transporte weiter, unter schwierigen zusätzlichen Auflagen, die noch viel mehr Vorbereitung und Aufwand erfordern. Trotzdem finden eure Hunde und Katzen ihre neuen Familien! 

DANKE dafür auch an die Mithelfer von Tiere in Spanien und von den Tierschutzengeln, sowie an Claudia Hachaj und ihre Katzenbande die sich auf den Weg machen zu euch, sie abholen und sicher zu uns bringen! Wir alle leben mit unseren Hunden und Katzen, sie sind Teil unserer Familien, sie bereichern unser Leben. Kleine und große Schätze! MUCHAS GRACIAS an euch! 

Queridos amigos in Castellbisbal, ihr liegt uns sehr am Herzen. Achtet auf euch!  Schützt euch! Bleibt gesund! Ihr alle und eure Familien und Freunde. 


Lisa mit Elsa 🐕

Wednesday, September 16, 2020

Entweder viel Moral haben oder ganz verrückt sein...

Vor ca 5 Wochen rief eine unserer Pflegestelle zu uns an: plötzlich die Katzenbabies spucken das Essen, sie hatten sowas nie früher getan, sie hatten angefangen als man hat versucht sie zu entwöhnen. Wir haben zur Pflegemama sofort gesagt sie soll uns die Babies bringen...
Wir wussten nicht was zu uns kommt, wir wussten nicht vielleicht es geht um einer Speiserohreentzündung, oder vielleicht ein Megaesophagus... Wir haben die Babies mit nach Hause genommen und da sie nicht alleine fressen konnten ohne nicht zu spucken wir haben mit der Therapie angefangen. Das heisst die Babies dürfen gar nichts alleine fressen und wir müssen das Essen zu ihnen geben... Als ich mir die Geschichte im Kopf gemacht habe, ich wollte sie nicht glauben: 

3 Babies x 5 Gaben am Tag x 3-5 Minuten pro Gabe  +  10 Minuten das Baby nach dem Fressen so senkrecht wie möglich zu halten und das x 3 Babies x 5 Gabe am Tag = ca 4 STUNDEN AM TAG NUR um Pierre, André und Michelle zu ernähren!!! Als ich das Calculus gemacht habe, ich wollte es einfach nicht glauben... es gibt niemand der möchte sowas tun, deswegen ich tue es und wenn ich weiss dass ich einige Stunden weg von Zuhause sein werde, ich nehme die drei mit und manchmal Noemi, Marta und Emma, helfen gerne mit der Arbeit! So sieht es aus bei uns Zuhause...

Und im Tierheim...

Emma mit Pierre, Marta mit André und Noemi mit Michelle

Sunday, September 13, 2020

Bei Dunkelheit kann man auch glücklich sein...

Am Mittwoch wir waren wieder mit Liam in Barcelona, wir sind mit der Hoffnung hingefahren dass der Augenarzt gibt uns eine positive Diagnose. Liam wurde unter Narkose gelegt und eine Elektroretinographie (wie ein Bild der Netzhaut) wurde gemacht. Laut dieser Untersuchung Liams Netzhaut ist teilweise schon geschädet und degeneriert. Schweren Herzens hat uns Dr. Simó keine OP empfohlen, er hat gesagt das Beste dass man nun für Liam tun kann ist ihn zu verwöhnen und eine gute Familie für ihn zu finden.

Wir hatten uns bessere Nachrichten gehofft, aber wenn man zusammen mit Liam ist und man mit ihmn auf Spaziergang geht, man vergisst komplett dass er fast blind ist! Liams Blindheit ist nicht total und er ist immer so froh und so superproblemlos dass man kann mit ihm als er ein ganz normaler Hund leben könnte. Trotzdem er ist fast blind im Moment und möglicherweise er könnte komplett blind in ein paar Jahren werden. Ansonsten er ist fit und gesund, er hat keine andere Störungen und er findet das Leben, die Menschen und seine Artgenossen einfach klasse. An der Leine zu laufen klappt es prima egal wo, entweder in der grossen Stadt oder aufs Land, und es ist sehr angenehm seine Freude zu Leben mitzuteilen. Liam findet alles immer einfach superinteressant und in Ordnung und wir sind wirklich sehr zufrieden ihn bei uns zu haben.

Liam, der an einer verdammten Kette bis jezt gelebt hat, verdient ein schönes Hundeleben neben liebevollen und verständnisvollen Menschen. Wir haben schon andere blinde Tiere, sogar Tiere ohne Augen gehabt und die Erfahrung hat sich immer gelohnt!

EINEN SCHÖNEN SONNTAG ZU EUCH ALLEN!

Friday, September 04, 2020

HUT AB!

 

Es gibt Leute die geben man einen Lebensunterricht, manche von ihnen sind Deutsche.

Heute ich bekam wieder einen Anruf aus Mallorca, dort gibt es zwei Organisationen die uns ab und zu nach Hilfe fragen. Mir wurde gesagt, eine deutsche Dame braucht burokratische Hilfe. Sie reist zurück nach Deutschland, Sie kann aufgrund der Covid ihr zweites Haus nicht behalten, sie wird das Haus verkaufen aber sie kann ihre Katzencolonie nicht hinter sich lassen. Es gibt 7 Katzen und sie hat sich entschieden diese Katzen werden Sie nach Hause begleiten!. Und so wird sie sich vom Insel verabschieden können. Anders geht's nicht. 

Vor einem Monat ich bekam so einen ähnlichen Hilferuf, der Unterschied ist statt 7 Katzen es sind nur 3 und diese andere Familie können ihr Haus nahe Tarragona in Südkatalonien, behalten. Diese Katzen müssen eingefangen werden und sie werden die Familie begleiten. irgendwann in September.

Heute ich habe einen dritten Fall gehört, eine andere Dame hat schon ihre ganze Kolonie mit 12 Katzen schon nach Deutschland reisen lassen, diese Leute konnten die Katzen die sie immer betreut haben nicht verlassen.

All diese Leute haben uns einen Unterricht gegeben. Wir kennen sie nicht, aber sind ihnen sehr dankbar.

Tuesday, September 01, 2020

Ein Monat für die Spezialisten

August ist definitiv ein Monat für die Spezialisten gewesen!... Zuerst die Herzenspezialistin, danach wir sind zum Augenspezialisten gefahren und letzendlich zur Katzenklinik in Barcelona. In dieser Tierklinik man hat nur Katzenpatienten, sehr interessant, nicht wahr?. Wenn man richtig arbeiten möchte, man muss sich bewegen. Wir haben leider (LEIDER) keine Zeit für Kongresse oder Vorträge, wir fahren zu anderen sehr guten Kollegen um den Tieren zu helfen und fertig!.

Mit Emilio und Liam wir haben Dr. Paco Simó besucht, einen sehr bekannten und ganz tollen Augentierazt.

Liam wurde an einer Kette entdeckt. Eine junge Frau hat ihn in der Mitte des Sommers kennengelernt, sie erzählte uns über Liam 'so brav und fröhlich und nie hat er sich beschwerdet auf sein grünes Wasser und sein trockenes Brot'. Die junge Frau hat wochenlang sehr viel wegen Liam gelitten... an einem Tag sie hat's nicht mehr widerstehen können, sie hat die Kette geschnitten und so wurde Liam befreit!

Als wir ihn kennengelernt haben er war ganz cool, total nett und sehr dankbar, er hat unsere Streicheleinheiten mit Freude genossen und ihm hat seine neue Hundefreundin sehr gut gefallen. Am Tag Liams Ankunft wir denken wir waren alle so glücklich wir haben gar nichts bemerkt... aber nach einigen Tagen schon... wir haben bemerkt dass er nicht so ganz normal lief . Ein Auge war verloren, das konnte man ganz einfach sehen, aber das rechte Auge sieht komplett normal aus. Einige Tage später wir hatten keine Zweifel mehr, Liam sei blind oder fast blind. Und so wir haben uns entschieden wieder nach Barcelona zu fahren, aber diesmal zum Augenspezialisten, den wir schon seit lange kennen.

Unser Sorgenkind Emilio war auch dabei. Emilio ist blind, oder vielleicht noch nicht... Der süsse Emilio ist ein rotes Katerchen ca 6 Monate alt. Wir denken er hat irgendeinen Unfall gehabt, er musste einen Schlag am Kopf bekommen haben, nicht von boesen Leuten sondern irgendwie ist er auf die Felsen ganz kräftig und unerwartet runtergefallen. Ein Bekannte von uns hat ihn am Strand gefunden und ihn zu uns gebracht... der Kleine konnte nicht aufstehen und musste sich in Kreisen bewegen... es war sehr traurig ihn so zu sehen, aber unsere Behandlung hat gut gewirkt und langsam er konnte alleine fressen und besser laufen... Trotzdem, klein Emilio konnte nicht mehr sehen. In Barcelona der Dr. Simó hat ihn untersucht und festgestellt dass seine zwei Augen perfekt sind, das Problem ist neurologisch. Die Behandlung ist richtig, wir sollen intensiv folgen und vielleicht es klappt... oder nicht... wir müssen warten...

Und dann noch sind wir ein drittes Mal in die Stadt gefahren, diesmal wir wollten eine zweite zuverlässige Meinung haben wegen den Zähnen von unseren zwei Fivis haben. Die Frage war klar: müssen alle Zähne bei Mici und Felix raus, ja oder nein?

Bei Mici nicht, bei Felix schon... Armer Felix! Ansonsten beiden Tigerchen geht es prima in ihren eigenen Pflegestellen!! :-)

Sunday, August 16, 2020

Beim Herzenstierarzt!

Bei Floreta es folgen die Untersuchungen und die Behandlungen, und beim hübschen Dixy wir wollten einfach wissen was ist mit seinem Herzgeräusch. Und so wir sind zu dritt zu einer schönen Tierklinik in Barcelona gefahren, dort hat unsere bekannte Herzenstierärztin ihre Praxis.

Die kleine Floreta und Dixy waren sehr ruhig im Auto, und schon in der grossen Stadt sie haben sich bewegt als sie immer zusammen mit mir zum spazieren auf die Strassen von Barcelona gewesen wären. Es macht uns immer glücklich wenn die Hunde keine Stress Anzeichen zeigen, wenn alles so einfach und reibungslos geht...

Mir gefällt es die Tiere zu meinen Kollegen zu nehmen, für mich es ist immer wie Unterricht. Ich habe keine Zeit für Kongresse, ich vermisse sie, aber man kann alles nicht tun und mir ist es ganz klar wo mein Platz ist.

Montse, die Tierärztin, hat sehr schnell und ganz klar alles untersucht und diagnostiziert. Ich werde mir die technische Wörter hier ersparen, manchmal die sind uns auch schwierig zu verstehen! hahaha! Also, bei Floreta das Herz ist in Ordnung für ihres Alter und man konnte einen Herzensinfekt ausschliessen, klasse! (keine 'Endocarditis', keine Herzentzündung!) Bravo! Wunderbar, die Omi benötigt keine Herzmedikamenten. Bei Dixy die Herzklappen sind nicht so perfekt und aus diesem Grund er bekommt jezt die typische Medikamente in diesen Fällen. Es wird auch empfohlen dass er einmal bis zweimal im Jahr, am Herzen untersucht wird. Dixy geht es prima und wir freuen uns für ihn dass er kann ab jezt bessere Pflege von uns bekommen!.

Friday, August 14, 2020

Katzenbabies bei Rosa !

Rosas Katzenstation könnte nicht aktiver sein! BRAVO ROSA!!! WIR LIEBEN DICH! JUHUUUUUU!!! Jjjja! Rosa ist toll für die Katzenbabies, sie hat sehr viel gelernt und heutzutage Rosa ist eine unserer wichtigsten Katzenpflegestelle bei uns in der Nähe. In den letzten 2-2,5 Jahren sie hat viel, sehr viel gelernt, und nun sie bietet ihre Zeit zu unseren Katzenkinder an, und widmet einen Teil ihres Lebens zu ihnen.

Rosas Katzenpflegestelle ist dazu nun besser als am Anfang, mit einem neuen sehr angenehmen Boden, eine Art von geschütztem Balkon voller klasse Kratzbäumen... den Katzen geht's bei ihr einfach prima! Wir würden Rosa ganz doll für ihre Mitarbeit umarmen, aber sie weisst das machen wir auch in ein paar Monate! :-)

Vor zwei Tage wir waren bei Rosa wieder wegen den Impfungen der Babies und im Haus herrscht eine unbeschreibliche Harmonie... was für ein Glück!!!


Wednesday, August 12, 2020

Neue Katzenbabies !

Unsere neue Babies sind sooo süss und haben so ein echt tolles Wesen!!!

Tuesday, August 04, 2020

Floreta (Blümchen)

Das ist ohne Zweifel ein ausserordentliches Jahr, und wir beten es bleibt so und nicht schlimmer, bitte!!. Ausser dem verdammten Corona unsere Tierärztin-Chirurgin hat Brustkrebs und sie ist das ganze Jahr mit der Chemo gewesen. Dazu aufgrund des Coronavirus sie musste ihre Arbeitszeiten logischerweise viel kurzer haben, und das heisst für alle Patienten es sind wenigere Termine. 

Am Mittwoch lezter Woche sie wurde endlich operiert und es ging ihr am gleichen Tag nach der OP schon prima, so ein Glück im Unglück!. Nun ihre Tierklinik beibt bis zum 17 August zu und das heisst dass wir andere Wege für unsere kranke Tiere die zB eine OP, oder einen Ultraschall usw brauchen, finden müssen. Wir alleine können vieles schaffen in unserem kleinen Tierheim, aber trotzdem wir brauchen Chirurger und oft die Geräte einer Tierklinik... das heisst wir müssen die Tiere zu anderen Tierärzte auch zu nehmen. Wir sind Kunden von der Tierärztin Carme schon seit 20 Jahren (!), mit ihr wir haben eine tolle Arbeitsdynamik erreicht, und nun zu ändern... es ist sehr schwierig für uns, und trotzdem wir müssen es machen, 'c'est la vie!'. Und so wir haben die Suche angefangen... und es gefällt uns bis jezt leider nicht. Ein Beispiel zum anfangen...

Floreta ist ein kleines, ruhiges und sehr sehr nettes Omachen, sie ist eine unschuldige Kreature die uns sehr leid tut. Sie ist so brav und zerbrechlich, und sie hat eine gute Menge an Störungen... Durch die erste Analyse und Untersuchungen es war uns vom Anfang an klar dass dies ein Fall für Spezialisten ist. Aus diesem Grund wir sind zu einer grossen, sehr bekannten und teueren Tierklinik in unserer Nähe gefahren. Obwohl Noemi und Irene waren nicht ganz einverstanden mit dem Wahl (in all diesen Jahren wir haben viele Geschichte aus dort gehört, und nicht alle sind angenehm...) ich habe gedacht es lohnt sich zu probieren, dort gibt es sehr gute Ärzte. Floretas Leukozyten sind extrem erhöht, wir müssen wissen warum und wir können keine Minute verschwenden.

Was ab diesem Moment passiert ist, es ist lieber zu vergessen... eine wahre Horrorgeschichte! Zum anfangen der Tierarzt hat sich Floreta sehr gut angeschaut und er hat sich ihre ganze Ergebnisse und Analyse durchgelesen, die wir bis dann geschafft hatten. Der Horrorfilm fing nach dem ersten Röntgenbild an: sie haben zu mir das falsche Röntgenbild gezeigt, es war ein Röntgenbild eines anderen Patienten (ohne Kommentare)... das falsche Röntgenbild war dazu von einem sehr kranken Hund, mit dem Brust voller Flüssigkeit und wir mussten uns überlegen ob es vielleicht ein Sinn macht Floreta einzuschläffern damit sie nicht soviel leidet. Zum Glück "etwas" ganz tief in mir, sagte zu mir ich soll folgen... ich habe eben zum Tierarzt gefragt "ist das nicht das Röntgenbild eines anderen Hundes?", er hat behauptet ganz sicher das sei Floretas Röntgenbild. Aus diesem Grund sie wurde mehrmals zwischen den Rippen gestochen, der Tierarzt wollte die Flüssigkeit rausnehmen, aber drinnen es gab nur die Lungen voller Luft!... die arme Kleine wurde für gar nichts gequält. Ich war Gott sei Dank nicht dabei, ich habe alles telefonisch berichtet bekommen und bin aus dem Schock mit einem offenem Mund stehen geblieben, als ich den ganzen Rede vom Tierarzt hören musste. Trotzdem ich habe mich beruhigt, ich habe gedacht der Typ sei aufrichtig, und das ist sehr sehr wichtig.

Aber leider die Dummheiten haben sich gefolgt, auf den ganz wichtigen Ultraschall mussten wir ca 40 Stunden warten, und dann kam die andere Tierärztin, die die den Ultraschall machen musste, und sagte zu mir was sie tun wollte... ich habe gedacht "jezt NEIN, das reicht, ich möchte nicht dass Floreta komplett durchgelöchert wird um die Leishmanien zu suchen", sie wollte die Milz und die Leber punktieren, wer weisst wie unser kleines Omachen beendet waere... sie hatte kein Fieber, sie wollte fressen, ich habe gedacht sie stirbt noch nicht, ich habe Zeit und jezt die Leishmaniose ist schon ein paar tage später per PCR diagnostiziert, die Toxoplasmose per PCR ausgeschlossen, Rickettsien auch positiv (seit dem Anfang und in Behandlung). Das Blümchen, Floreta auf Katalanisch, hat aber mehr Störungen (3 sehr kleine Mamatumorchen, einen kleinen Bauchbruch, sehr viel Zahnstein...) und morgen abend wir haben einen Termin bei einer Kardiologin in meiner Stadt, Barcelona. Wir vermuten die übertriebene Weissblutkörperzahl besteht aufgrund eines Krebs, wir wissen es aber noch nicht und mittlerweile Floreta geniesst ihr leckeres Futter bei Mari Fe, wo sie in Pflege lebt.

Wir waren so... irgendwie so happy um neue Tierärzte zu kennen, um andere Art und Weise zu arbeiten zu entdecken, obwohl es kostet uns viel Zeit, viele Kilometers und bis jezt nur viel Geld und Enttäuschungen. Aber man lernt auch davon und solange wir die Kraft behalten, mit eurer Hilfe, mit Gotts Hilfe, alles soll gut gehen!!




Tuesday, July 28, 2020

SPENDENAUFRUF FÜR EMILIA


Unsere kleine süsse Emilia ist bei uns in November 2019 gelandet, sie war fast tot. Durch die viele verschiedene Behandlungen ihr ging es langsam bergauf und endlich konnte sie nach Deutschland über unseren lieben Partnerverein die Tierschutzengel eV reisen. Die Tierschutzengel versuchen jezt Geld für Emmi zu sammeln weil ihre Herz-OP viel Geld kostet, und da Emmi aus unserem Tierheim stammt, wir haben gedacht wir helfen über unseren kleinen Blog mit!

Wir bitten Euch um eine Spende für unsere kleine EMILIA! Emilia, die auf ihrer Pflegestelle EMMI gerufen wird, hat mit ihren fünf Jahren schon Schlimmes hinter sich gebracht. An einem Novemberabend 2019 wurde die kleine Maus in einem Pappkarton vor unserem katalanischen Partnertierheim ausgesetzt und ihr Zustand war so schlimm, dass keiner wusste, ob sie es überhaupt schaffen würde.

 



Ein Beinchen voller offener Wunden, infizierte Wunden an allen Gelenken, eine von der Leishmaniose zerfressene Nase, ein Nabelbruch - EMMI hatte keine Kraft mehr. Es brauchte viel Zeit, aber es ging stetig bergauf und wer EMMI heute kennenlernt, kann ihre Geschichte kaum glauben. Aus dem kleinen Häuflein Elend ist eine wunderschöne, zauberhafte, fröhliche kleine Maus geworden und wir haben sie vor wenigen Wochen nach Deutschland geholt. Hier zeigt sie sich so verschmust und liebt es zu kuscheln; ihr nächtlicher Schlafplatz ist das Kopfkissen der Pflegemama. Auch ihr Beinchen kann sie schon wieder benutzen und wir machen kleine Spaziergänge mit ihr. Schon in Katalonien wurden bei EMMI Herzgeräusche festgestellt und eine Herzultraschalluntersuchung ergab die Notwendigkeit von Medikamenten. Wir haben EMMI heute (22. Juli) einem Herzspezialisten vorgestellt, weil unsere Kleine für ihr Alter doch eher sehr verhalten ist, und leider ist die Diagnose niederschmetternd. EMMI leidet unter einer hochgradigen, angeborenen valvulären Pulmonalstenose mit beginnender Kongestion, also übersetzt einer Verengung mit quasi festgewachsener Herzklappe, die kein Blut durchlässt. Dieser Herzfehler hat bereits für eine vergrößerte rechte Herzkammer gesorgt und wenn wir nichts für EMMI tun, wird ihr kleines Herz versagen. Während viele andere Herzprobleme mit der Gabe von Medikamenten behandelt werden können, hilft bei EMMI leider nur eine Operation. Hier soll ein Ballon / Katheter bis zum Herzen eingeführt werden, um dort die "festgewachsene Herzklappe zu reparieren" (Ballondilatation der Pulmonalklappe) und wenn alles gut geht, können wir EMMI damit noch viele schöne Jahre schenken, in denen sie geliebt und umsorgt ein ganz normales Leben haben wird. Diese Operation kostet ungefähr 2.500 Euro. JA, da muss man erst einmal schlucken, aber für EMMI gibt es gar keine Alternative. JA, es wird Menschen geben, die nachrechnen werden, wie vielen anderen Hunden man mit diesem Geld helfen könnte. JA, es ist eine beträchtliche Summe. Aber NEIN, wir rechnen nicht nach. Und NEIN, wir fragen uns nicht, ob "es das wert ist". Wir sehen unsere kleine EMMI, die uns von Anfang an gezeigt hat, dass sie leben möchte, die gekämpft hat, um zu leben, und wir möchten ihr dieses Leben ermöglichen.

Das können wir nicht alleine schaffen; dafür brauchen wir EUCH. Und deshalb bitten wir Euch darum, in Euer Herz zu schauen und uns den einen oder anderen Euro für EMMI`s Operation zu spenden. Ihr wisst ja: Jeder Euro hilft ! Natürlich werden wir Euch über EMMI und ihren gesundheitlichen Werdegang auf dem Laufenden halten und Euch berichten! Und schon jetzt sagen wir in EMMI`s Namen ein herzliches DANKESCHÖN für jede Spende, die uns für die kleine Maus erreichen wird. Hier ist die Kontoverbindung unseres Vereinskontos: Tierschutzengel e.V. Grafschafter Volksbank IBAN: DE25 2806 9956 0233 5131 00 Tierschutzengel e.V.

Sunday, July 26, 2020

Freiwillige


Aus verschiedenen Gründen, bevor ich in der Tiermedizinischen Fakultät angefangen habe ich hatte ein Dilemma : Tiermedizin zu studieren oder mein akademisches Leben zu beenden. Ich hatte schon andere Studien in der Uni erledigt und hatte schon ein gut bezahltes Job... Nach Monate mit dem Zweifel ich habe mich für Tiermedizin entschieden und hier bin ich mit Euch gerade!

Während dieser Zeit wo ich nicht ganz genau wusste was ich mit meinem Leben tun wollte, ich habe gedacht ich wuerde sehr gerne irgendeine ehrenamtliche Arbeit in Afrika für 2-3 Monate übernehmen. In Barcelona els Pares Blancs (die Weisse Väter, also die Jesuiten) haben eine sozusagen Filiale und ich habe Sie in ihrem schönen Haus in Barcelona besucht. Sie hatten einen sehr guten Ruf als Hilfsorganisation wegen dem Krieg in Ruanda...

Ich erinnere mich an diesem Nachmittag noch, der Vater war ein sehr netter und angenehmer Mensch und hatte eine lächelnde Einstellung. Wir haben uns kurz unterhalten, wir haben uns gut verstanden: er war ganz klar, für 2-3 Monate ich brauche nicht an Afrika zu denken, die ehrenamtliche Programme waren mindestens für 6 Monate. Soviele Monate war mir zu lang und nach unserem interessanten Gespräch wir haben uns ganz angenehm verabschiedet. Und ich bin nach Hause gelaufen und konnte gar nicht verstehen dass Sie mich für 2-3 Monate nicht akzeptieren wollten, ich dachte mir was für eine Dummheit!

Ungefähr 20 Jahre später ich hatte eine plötzliche Erleuchtung! Natürlich wollten sie mich für 2-3 Monate nicht!!! ich hätte so ein nettes Angebot auch nicht akzeptiert! Ihr habt sicherlich erratet warum!: die Freiwillige kosten viel Zeit, und die Zeit ist Gold. Sie anfangen mit grosser Lust, und nach ein paar Monate sie kommen nicht mehr: entweder ein Umzug, oder sie haben einen neuen Freund, oder die ganze Motivation ist verschwunden... Und falls wir Freiwillige aus dem Ausland haben, es gibt einige Probleme auch, hauptsächlich die Sprache und die Unterkunft. Da Irene krankgeschrieben ist, und wir wissen leider nicht bis wann, wir brauchen Personal und suchen wie verrückt.  Die Belohnung die wir anbieten können ist beschränkt und die Arbeit ist manchmal nicht so einfach für ein Tierheim wo 90% der Tiere auf der Strasse gefunden werden, und uns viel Arbeit bereiten ausser den ganz normalen Pflegen des Alltags. Noemi und ich arbeiten täglich seit einem Monat im Tierheim ungefähr, dazu ich habe mein Büro, ohne Büroarbeit das Tierheim würde bald ein Chaos werden... und logischerweise ich mache mich schon Sorgen (wir sind keine Mädchen mehr!). Wir haben jezt eine neue Angestellte die hat viel Lust im Tierheim zu arbeiten und ist eine tolle Pflegestelle für grosse Hunde. Sie heisst Marta und wir hoffen es kalppt mit ihr (auf Spanisch man sagt "al tiempo!" es bedeutet 'mal schauen was passiert nach einiger Zeit').

Wenn wir jemanden finden, diese Leute die passend aussehen entweder leben zu weit weg, oder möchten mehr Geld verdienen, oder haben keinen Führerschein, oder die Uhrzeiten passen ihnen nicht, oder wenn wir jemanden finden der uns gefällt dann hat dieser Mensch Angst vor den grossen Hunden, oder kommt besoffen am ersten Tag des Vertrages, oder ist anarchisch und akzeptiert nicht alle Regeln so einfach... (Ich mag Almodóvars Filme nicht, aber es gibt ein Film Frauen am Rande einer Nervenskrise, der waere sicherlich etwas für uns gerade! hahahahahaha! oder buaaaaaaaaaaaaa!!!!!). Tja... morgen kommt ein Mann uns besuchen, er hat eine kleine Behinderung am Rücken hat er gesagt, aber kann trotzdem bis 35Kg bewegen. Er ist über 40 und weiss was er tun möchte, er hat schon in einem grossen Tierheim in unserer Nähe gearbeitet und ist Tierarzthelfer. Wir werden sehen, wir möchten uns keine falsche Vorstellungen machen!

Dieses Leben ist eine ewige Suche!

Einen schönen Sonntag Euch allen und Alles Liebe!

Friday, July 17, 2020

Ein Film


Spätabends wenn ich kann, ich mag gerne einen Film zu gucken... Für mich es ist eine gute Art abzuschalten. Vor ein Paar Tage gab es im Fernsehen einen deutsch-spanischen Film, Wolfsbrüder oder Entrelobos (2010). Er geht um der echten Geschichte des einzigen dokumentierten Wildkind des Iberischen Halbinsel, Marcos Rodríguez Pantoja. Heutzutage Marcos, der war ursprünglich ein Andalusier, lebt alleine in einem kleinen Dorf in Galicia und erklärt zu den Kinder dass sie die Natur lieben und respektieren müssen.

Ich fand den Film sehr gut und berührend und ich habe gedacht ich empfehle ihn zu Euch!

Tuesday, July 14, 2020

Dixy und Rai


Am Donnerstag lezter Woche, als wir Dixy und Rai abgeholt haben wir hatten einen Knoten im Herz... die zwei Kleine dachten sie gehen wie immer spazieren und sie haben sich plötzlich in einer Transportbox in einem (unserem) fremden Auto gefunden... Ihre Familie sagte, also ihr Frauchen sagte zu uns sie hat eine Allergie.

Wir haben die Hunde, ihre Impfpässe und eine Spende für die Kastrationskosten genommen, und sind weggefahren... mit einem ganz komischen Bauchgefühl...

Sunday, July 12, 2020

Morritos ist im Himmel


Tja, die OP konnte ein Erfolg sein aber Morritos Entwicklung ist ja schwierig und traurig gewesen..., ihre Nierenfunktion war schon etwas anfällig als sie den Unfall gehabt hat aber man hat gedacht ihre ganze Nierenwerte und Zustand würden es ertragen. Es ist aber anders herum gewesen, Morris ging's am Anfang besser und langsam alles hat sich kompliziert und eine Woche später sie hat angefangen nichts mehr fressen zu wollen und der Kot wurde sehr blutig... wir haben sie behandelt und wir sind mit ihr nochmal in die Tierklinik gefahren, die Blutwerte wurden aktualisiert und es war uns klar, mit einer Kreatinin von 7,7 man kann nichts viel machen, und eine Infusion kam nicht in Frage, in ihrer Lage das Risiko auf ein Lungenödem war zu gross... und wir haben sie schweren Herzens gehen lassen müssen. Und dann dazu... die Leere, die Ohnmacht und die Wut. Ja, die Wut weil wir alle sehr viel Energie sowie Geld (nur die Tierklinikkosten für die Röntgenbilder und OP, waren ins gesamt 1.100€) in diese Geschichte investiert haben...

Uns hat sich trotz Allem gelohnt und Morris (unsere Mäulchen) konnte zumindest mit viel Liebe und allen nötigen Pflegen bei und von Noemi zuhause betreut werden.

Liebe Morris, wir haben es versucht und es hat nicht geklappt. Wir werden uns wieder am Ende der Tage treffen!


Thursday, June 25, 2020

Morris erfolgreich operiert!


Morris wurde heute Vormittag operiert und die OP ist ein Erfolg gewesen. Nun muss sie 3 Wochen strenge Ruhe und Erholung haben damit sich alles heilt und der Knochen an einer der Seiten fest wachsen kann!

Wir haben Morris schon bei uns im Auto, frisch operiert! Schaut was für ein schönes Bild!!! man kann die Platte an einer Seite prima sehen, die andere Seite muss sich von alleine heilen, wie gesagt der Knochen muss ein "callus" bauen, muss wachsen und fest werden :-) Wir drücken die Daumen das alles weiter klappt!!!



MORRITOS WURDE SCHWER GEBISSEN!


Morritos ist die Katze unserer Katzenkolonie die dort am Längsten gelebt hat... sie ist nicht wild, und nun sie braucht unsere Hilfe!

Video von gestern abend:


Wir hoffen sehr dass es der Kleinen gut geht. Wir bleiben im Tierheim bis 22 Uhr abends täglich damit sie alles rechtzeitig bekommen kann, ihre Medikamente, das Futter, die subkutane Infusion, damit sie ihren Körper auch auf der anderen Seite lehnen kann... und gestern wir sind noch ins Tierheim extra für Morris um 02.30h a.m zurückgefahren weil um 23.30h es gab ein Problem mit einer Tür des Tierheimes und wir hatten Angst Morris hat wieder einen Unfall... wir hätten es uns nicht vergeben!!

Jezt die Kleine wartet in ihrer Gitterbox im Tierheim und wir hoffen der beidseitigen Hüftebruch kann richtig operiert werden. Carme, unsere Chrurgin, ist der Hammer... und trotz ihrem Krebs sie arbeitet und erledigt viele schwierige Fälle... wir beten dass sie hat wieder eine erfolgreiche OP mit Morris, die Kleine hat es verdient!!

Morris am Montag in der Tierklinik in Martorell

Neue Röntgenbilder mussten am Dienstag vor einer eventuellen OP gemacht werden, diesmal schon bei Carme in Esparreguera

Auf dem Bild man kann die ZWEI BRÜCHE sehen!!! Es gibt andere Aufnahme wo man 2 gebrochene Rippen sehen kann... was Morris erlebt hat ist ja kein Witz... 
Wir wünschen Morris viel Erfolg und eine baldige Besserung! Wenn sie es schafft wir werden sie nicht in die Katzenkolonie zurückgeben sondern sie soll eine tolle Familie finden. Sie ist ganz lieb und eine aussergewöhnlich tolle Patientin! Wenn sie gesund wird, mit ihren ca 8 Jahre, wir wollen nicht dass sie durch neue Risikos (wie ein Autounfall zB) leben muss... wir möchten einfach dass sie sich ihre Zukunft mit einem hoffnungsvollen Blick guckt!

VIEL GLÜCK HEUTE!


Wednesday, June 17, 2020

Besucher am Wochenende


Wir haben manche Katzenbabies schon, die sind eine reine Süssigkeit und bis jezt alle sind verteilt in Pflegestellen weil die Bedingungen in unserer Katzenstation ziemlich schlecht sind. Einige Babies werden später in die Katzenstation zu uns kommen wenn sie ganz alleine fressen können, oder vielleicht sie haben Glück und dürfen bei ihren Pflegeeltern bleiben bis zur Vermittlung oder bis zur Ausreise zu Claudia in Neuss.

Mittlerweile Mari Fe, Rosa und in diesem Jahr auch Araceli und Ruth (zwei Bekannte von uns die immer wieder ausgesetzte Tiere finden) haben Katzenbabies zuhause...


Am Wochenende einige Kinder und ihre Mamas und Papas sind gekommen und wir konnten Fotos von den Hunden und Katzen mit ihnen machen. Es gefällt uns wenn die Kinder ins Tierheim kommen, es ist gut für die Hunde die dann in der Regel mehr Anfragen bekommen ;-)) Die Katzen freuen sich auch, aber nicht soviel wie die Hunde... die Kinder bei uns sind oft zu laut, und das gefällt manchen Katzen nicht... ein bisschen aufgrund des kleinen Platz wo sie wohnen... diese Containers sind nicht nur zu heiss im Sommer oder zu kalt im Winter, sondern auch im Alltag zu klein. Das Rathaus hat jezt diesmal uns versprochen sie haben Geld (87.000€) für eine neue Katzenstation. Sie sagen das ist jezt schon eine Tatsache, und wir beten dass Sie das Geld richtig in etwas nützliches und richtig gebaut investieren und wir hoffen Sie wiederholen dieselbe Fehler in der neuen Katzenstation nicht. Also, beten wir dass sie etwas schönes oder mindestens praktisches für die Katzen bauen!



Das jungste Kind auf dem Video heisst Hugo, er ist Noemis vorleztes Enkelkind, Sohn von Rafa Junior. Hugo hat keine Angst vor den Hunden oder Katzen und ganz offensichtlich er hat sich in die braven Omi Maria del Mar verliebt...

Hier einige Fotos...
mit Omi Maria del Mar

mit Bimba!


Lucas und Alba

Pim und das Dickchen Patty mit den Kinder

Monday, June 01, 2020

Welpen in Can Nicolau de Dalt


Can Nicolau ist eine Ortschaft ganz in unserer Nähe die der Munizipalität von Castellbisbal gehört. Dort gibt es Häuser mit Gärten oder Häuser umgeben von relativ grösseren Grundstücke. Fast alle Häuser haben Hunde die leider in der Regel nur im Garten wohnen. Viele sind frei, andere leben an einer langen Kette. Die Zäune der Gelände sind normalerweise kaputt, oder zu klein... deswegen gehen die unkastrierte Hunde oft weg und nachher es gibt ungewünschte Welpen... wie jezt.

In diesem Fall der Besitzer einer Hündin hat uns nach Hilfe angerufen, die Hündin hat einen grossen Wurf geworfen und nun es gibt noch drei Hundebabies die eine Familie suchen. Wie immer in diesen Fällen wir haben zugesagt, 'Ok, wir helfen aber Sie lassen Ihre Hündin bitte kastrieren'. Der Kerl war einverstanden und nun April, May und June sind bei ihrer Hundemama und wir haben mit den Impfungen usw angefangen. Und sie sind sooo süss!


Das ist Sascha ihre Mama, sie erinnert uns viel an unserem David, der vor kurzer Zeit Dank zu Tiere in Spanien eV sehr sehr schön vermittelt wurde :-)
Hier wohnen die Babies gerade

Mama Sascha
May

April und June die Zwillinge haben ein kurzes und ganz niedliches Schwänzchen
Mami Sascha
Klein June

Wir hoffen die drei niedliche Welpinnen finden bald eigene Familien für immer!

Sunday, May 24, 2020

Katzenkastrationsaktion!


In diesem Jahr wir haben es geschafft!!! Ruth, Andreas, Inma, Ana, Araceli und Marina sind Nachbarn von Castellbisbal, sie wohnen in verschiedenen Ortschaften und sind auf die 'Katzenjagd' gegangen! Irene hat alles koordiniert, die Containers saubergemacht und fertig gelassen nach den Kastrationstagen, damit neue Katzen dort behalten werden konnten bis zum nächsten Kastrationstermin mit Andrés. Andrés hat die Kätzinnen kastriert und ich die Kater. Bis jezt in 2,5 Monate wir haben 74 Katzen aus den Kolonien kastriert! BRAVO! APPLAUS!!! :-D

Wir sind sehr zufrieden und stolz, für uns es ist eine sehr schöne Anzahl von Katzen! Die Neuigkeit diesmal ist eine Qualitätsneuigkeit: wir haben in Antiparasitika investiert. Wir haben die beste Produkte benuzt für diese Katzen: Milbemax als Entwürmung und Stronghold plus gegen Zecken, Flöhen und Ohrenmilben. Wir haben gedacht es lohnt sich so zu investieren denn für diese Katzen es wird sicherlich das einzige Mal ihres Lebens dass sie von Menschen und Tierärzte behandelt werden. Früher wir haben gedacht wir können sie nicht entwürmen weil sie unter Narkose liegen, aber Andrés hat zu uns ein tolles System gezeigt und es klappt super mit dem Milbemax. Wir haben früher auch gedacht 'bah! für die Koloniekatzen einfach die billigste Pipetten zu benutzen', jezt wir denken ganz anders: versuchen wir zum einzigsten Mal in ihren Leben ganz gutwirkenden Produkte zu benutzen die ihr Immunsystem unterstützen. Dazu wir haben zwei neue Katzenfallen gekauft, und jezt wir haben genug Material für solche Aktionen!. Wir werden die ganze Kosten teilweise mit Geld des Rathauses bezahlen und auch mit gespendetem Geld von unseren treuen und unermüdlichen Freunden-Spender die uns unterstützen :-).

DANKE AN EUCH ALLEN!, KATZENJÄGER die ganz freiwillig ihre Zeit gewidmet haben, ANDRÉS der uns mit ganz tollen Preisen unterstützt, SPENDER die es ermöglicht haben und IRENE die Alles ganz sorgfältig vorbereitet hat!



Morgen wir kastrieren noch ein paar mehr und das wird Alles bis nach dem Sommer sein. Wir brauchen jezt den Platz falls wir Katzenbabies bekommen. Einige Katzenkinder sind schon in Pflegestellen, in einigen Tagen sie werden zu uns kommen :-)

Wednesday, May 06, 2020

In Erinnerung von Antonio


Unser Freund und Freiwillige Antonio ist tot. Er hat sich das Leben genommen und wir haben seinen lieben Nel bei ihm abgeholt. Nel ist nun bei uns, er sucht eine neue Familie und wir suchen Trost vor diesem traurigen Verlust.

Antonio ist in unseren Leben wegen Nel angekommen... Nel ist bei uns im Sommer von 2018 zusammen mit seinem Bruder Nino gelandet. Beide haben die Parvovirose überlebt, Nino ist im Tierheim geblieben und Nel wurde von Antonio adoptiert als er noch ein Welpe war. Sofort hat Antonio den traumhaften Nel in seinem Herzen geschlossen, ihnen ging's sehr gut miteinander und  Aufgrund der Leishmaniose wir haben Nel immer wieder wegen den Kontrollen und Untersuchungen gesehen. Ihnen ging's prima. Aber irgendwann die Depression hat Antonio verfolgt und nie in Ruhe gelassen... er hatte uns sogar gebitten wir suchen eine neue Familie für Nel, wo er in besseren Händen sein könnte und nicht soviele Stunden am Tag ganz alleine bleiben müsste. Wir wussten Nel war wichtig in Antonios Leben und wir haben beide von ihnen ab und zu "nachkontrolliert"... Es ist leider nicht genug gewesen.

Lieber Antonio, wir konnten Dir nicht besser helfen aber wir versprechen zu Dir dass wir Nel helfen werden, wir werden ihn nicht im Stich lassen. Ich kann nichts mehr schreiben, mir laufen die Tränen runter und kann nicht gut sehen. Danke für die Zeit die Du zu unseren ausgesezten Tiere gewidmet hast. Die Hunde und wir werden Dich vermissen und nie vergessen...


Antonio und Nel

Antonios Whatsapp Profilbild





Thursday, April 16, 2020

Merlin der Schwimmer


Merlin ist ein grossartiger Kerl, wir mögen ihn sehr weil er sehr ausgeglichen, sehr brav und sehr gehorsam ist. Und ganz lieb! Und dazu weil er an der Leine nicht zieht, das ist ja ein Plus! :-)

Mit Merlin spazierenzugehen ist sehr angenehm und oft ganz lustig dazu. Es ist angenehm weil er sehr dankbar dafür ist, er geht sehr gerne spazieren und zieht nicht. Er mag zu laufen, zu riechen und ganz besonders er sucht die kleine Teiche und dann springt er kurz ins Wasser! Für uns das ist eine kleine Schau, eine Schau der Natur die dauert nur 2 bis 3 Minuten, und man muss diese wenige Minuten profitieren und dieses tolles Moment geniessen! Wenn Merlin kommt am Teich an, die Schau fängt dann an: die Frösche springen schnell aus dem Ufer ins Wasser, tschap! tschip! tschap! aus überall! , Merlin beobachtet ohne Interesse und er selbst springt auch ins Wasser und schwimmt ein bisschen als er ein Otter wäre. Mittlerweile die Kaulquappe verstehen nichts aber Merlin bleibt nicht lang drinnen im Wasser und sehr schnell Alles beruhigt sich wieder. Die Frösche gucken mit ihren grossen Augen aus dem Wasser, ihnen ist es angenehmer am Ufer in der Sonne zu bleiben, aber sie werden warten bis wir komplett weg sind, und Merlin schüttelt das Wasser ab und folgt seinen Spaziergang. Wir sind superverliebt in Merlin...
Am Karsamstag er hat ein wildes Ei entdeckt! ich fand den Fund supergeeignet, ein Ei in der Mitte der Natur am Karsamstag, 'sehr schön' habe ich gedacht und bin dann schon Richtung Tierheim mit Merlin gelaufen.

Sunday, April 12, 2020

KEEP THE SPIRITS UP!


Das ganze Team vom Tierheim wünscht Euch allen ganz schöne Ostertage... trotz Allem...

Wir wissen für manche von Euch es sind auch sehr traurige Zeiten, schwierige Zeiten aufgrund der Pandemie die hat Euch sehr hart und unerwartet geschlagen... In unserem Tierheim wir sind bis jezt alle gesund, die Lage mit den Tieren und mit uns ist bis jezt Gott sei Dank unter Kontrolle. Der Virus ist aber sehr sehr nah von uns gewesen... unsere Freiwillige Rosa hat ihre Schwiegermutter verloren, die Oma meines Sohnes hat aber den Virus überlebt... und gerade bekommen wir die traurige Nachricht dass Noemis Tante, die erste Noemi ihrer Familie, wegen dem Coronavirus heute gestorben ist.

Die Freunde und Freiwillige vom Tierheim in Castellbisbal denken an Euch und haben dieses Video alle zusammen aus der Ausgangsperre für Euch gemacht. Es ist ein bisschen lang vielleicht aber mit dem Herzen gemacht, mit dem Wunsch Euch zu begrüssen, mit der Hoffnung dass wir werden uns bald wieder im Tierheim zusammen mit den Tieren treffen können.


Alles Liebe und viel Gesundheit! 
wünschen Euch die Freiwillige Mari Fe, Lucas, Jose, Ingrid und Eric, Quique, Gemma, Ester, Lucía mit Mama Lorena, Guada, Andrea, Judit, Rosa, Marta und Erica sowie wir drei, Noemi, Irene, Mònica und die ganze Katzen und Hunden.

Friday, April 03, 2020

Tierische Kunst

Gestern wir waren mit einer wilden Katze in einem Dorf in unserer Nähe zur Kastration. Es gab Polizeikontrolle aber niemand hat uns angehalten, niemand hat uns gefragt wo wir hinfahren. Wir haben in unseren Autos ein von mir untergeschriebenen Erläubnis um ins Tierheim zu fahren und zurück...

Auf der Autobahn es gibt fast nur LKWs und Arbeitsautos wie unseres Kangoo. Auf den Strassen des Dörfer man sieht niemanden, nur ab und zu ein paar Menschen mit ihrem Hund. Die Kinder und die Grosseltern sind alle Zuhause oder irgendwo eingesperrt...

Eine komische Ruhe wie von Sciencefiction herrscht überall, und unglaubliche Sache passieren in unserer Umgebung. Vor der Küste, nur einige Kilometer nördlich von Barcelona, man hat schon Dolphinen gesehen!. Ich würde bezahlen um sie sehen zu können!!! Aber man darf ja nicht überall hinfahren, wir haben schon genug Glück dass wir nirgendwo eingesperrt bleiben müssen.

Gestern wir hatten eine tolle Überraschung, wir kennen Cesar den Tierarzt seit lange aber wir waren noch nie in seiner Klinik. Sie ist klein und sehr schön ausgesttatet, und das Tor ist ein echtes Kunstwerk!




Wednesday, April 01, 2020

Zum Aprilscherz


Hallo zusammen!

In der Mitte des Coronaalptraum ich habe gedacht, ich werde versuchen Euch besser informiert zu halten. Ich meine, ich werde versuchen Euch mehr und öfter über das Tierheim und die Tiere zu berichten...

Hier zum Beispiel einige Fotos der lezten paar Tage. Der kleine Thomas, heisst nicht mehr Thomas, sondern Thomasita weil "er" ein Mädchen ist :-) Hier einige Fotos von uns:





Thomasita wird jezt behandelt und jezt sie hat viel Kraft. Wir glauben es geht um einem Pilz und die Prognose ist gut.








Monday, March 30, 2020

Das Toilettenpapierrätsel...


Unsere Freundin und Adoptantin Daniela hat uns geschrieben:
(...)  Gibt es in Katalonien und Spanien eigentlich auch so ein Problem, dass die Leute wie verrückt
Toilettenpapier kaufen? Als wäre das überlebenswichtig. (...)

Ja, liebe Freunde, JA! Hier auch! Aber jezt die Leute kaufen mehr wie verrückt die Lauge, am Samstag ich konnte keine Lauge mehr kaufen, die Laugeregale waren leer im grossen Supermarkt Esclat von Castellbisbal.

Ich meine, hier war es am Anfang das Klopapier und nun die Lauge... mal sehen was man in einigen Tage wie verrückt kaufen wird! Na ja.

Mittlerweile wir lesen Whatsapps, Briefe und Artikel von Freunde die im Ausland wohnen. Der Virus ist schon überall und man hört verschiedene Geschichte... Montse, Engineurin, eine alte Freundin vom Kindergarten sie wohnt nun in Nepal und leitet ein Projekt für misshandelten Kinder, sie sagt dort die Menschen tun keine echte Quarentäne. Gestern ich habe einen Brief aus Polen bekommen, meine Freundin Agnieszka ist Patologin und sie hat über Gott und über den Planet gesprochen und dass wir ihn pflegen müssen. Ich habe auch einen sehr schönen Artikel gelesen von einem Epidemologe der lebt teilweise in Katalonien und in der Zentralafrikanischen Republik wegen seiner Kooperationsarbeit. Der Arzt sagte auch dass die Welt soll sich für ein besseres Management der Ökologie entscheiden... 

Ahhhh... wenn die Menschheit lernt von Allem was nun passiert... alles würde einen Sinn haben!

Ich werde weiter beten für die Kranke, damit sie nicht leiden müssen, und für die Natur und den Planet, und ich werde weiterarbeiten denn aufzuhören ist uns unmöglich. Aber ich denke, vielleicht wenn alles vorbei ist, wenn wir es gut überleben... ich werde es feiern und ich hoffe ich kann einen meinen Träume erfüllen... wieder nach Afrika zu reisen. Dann müssen die Hunde und Katzen es zu mir erlauben, ich werde ihnen sagen sie sollen mir einen ganzen Monat frei geben, und wenn sie sagen Ja, ich auch werde endlich ein bisschen was anderes machen dass es sich lohnt um meine Akkus wieder voll zu kriegen... und vielleicht dadurch werde ich verstehen können warum ist das Toilettenpapier so wichtig überall!

Sunday, March 29, 2020

Eine tolle Futterspende


Die Leute von Purina haben uns eine tolle und ganz unerwartete Futterspende gemacht! Wie schön ist es wenn man sich nicht alleine fühlt wenn die Sache nicht mehr so einfach sind...

Vor vielen Jahren Purina hatte uns sehr viel unterstützt. Sie haben zu uns viel Futter gebracht und gespendet das aus verschiedenen Gründen nicht mehr verkauft werden konnte. Es war immer gutes Futter, ich meine der Stand des Futters war immer optimal, vielleicht waren die Sacke ein bisschen kaputt, oder es waren Muster aus der Qualitätskontrolle, usw. Aber plötzlich die Hilfe war weg... im lezten Jahr sie haben uns eine gute Menge Katzendosenfutter gegeben, und nun auf den Fotos das ist was sie nun zu uns gebracht haben.

Und was für ein Glück das Noemis Söhne Rafa Jr und Dani alles aufgeräumt haben! 💪👏👏👏


Saturday, March 28, 2020

Armes Kätzchen...


So sah der kleine Thomas am Mittwoch aus...



Wir haben ihn mit Flüssigkeiten, Reinigung der infizierten Stellen und flüssiges Essen stabilisiert und ich habe ihn mit nach Hause genommen.

Thomas ist ein guter Patient und lässt sich geduldig alles antun, das Problem ist nur man muss das Bidet schützen damit er nicht rein geht! sonst wird sich das ganze Behandlungs Timing zum Teufel scheren, denn man kann ihn aus diesem Loch nicht rausholen! Jezt muss man warten bis er Lust hat um rauszukommen grgrgrrrrrrr... Ansonsten ihm geht's nun prima und er frisst schon alleine alles was man ihm anbietet!

Friday, March 27, 2020

Ich habe geweint


Gestern war ich im Tierheim. Noemi und Irene sind fast täglich im Tierheim, ich bin unter der aktuellen Lage nur wenn es unerlässlich ist, 2-3 Mal in der Woche dort. Aber unser Kater Leo geht's seit gestern nicht so gut und dazu ein neues Katerchen ist angekommen, wie er aussieht... es bricht das Herz... ich musste einfach ins Tierheim.

Noemi hat Leo in die Tierklinik zum röntgen genommen und Irene und ich wir haben uns um die Katzen gekümmert. Nachher ich bin mit ein paar Hunden spazierengegangen, Jeremy muss täglich ein bisschen Gassi, es hift seiner Physio nach der OP. Keine Spaziergänger dürfen kommen, die Hunde leiden und verstehen nichts. Auch wenn meistens von ihnen nie draussen gehen, viele können vielleicht 2 Mal in der Woche eine kleine Runde machen wenn alles normal ist: besser als gar nichts. Aber jezt kein einziges Mal dürfen sie raus, ich bin die Einzige die mit 5-6 von ihnen ein bisschen läuft... Sie müssen warten, es werden bessere Zeiten kommen. Wir sind sicher!

Den Katzen geht's im allgemein besser als den Hunden, aber es ist trotzdem ungewöhnlich ruhig in der Katzenstation. Ich finde es aber gut, nicht alles ist negativ.

Der Kater Leo hat ganz plötzlich eine Lungenentzündung und Fieber, wir haben ihn isoliert und nun er wird behandelt. Das neue Katerchen heisst nun Thomas. Thomas ist auch ein Freund aus Neuss und er hat zu uns eine Rotlichtlampe gespendet. Das kleine Kätzchen ist das erste das die Wärme der Lampe nutzen wird, daher heisst er nun Thomas :-)

Als ich fertig mit meinen Sachen im Tierheim war, ich bin mit dem Auto nachhause gefahren. Unterwegs ich bin noch zweimal angehalten, zuerst kurz bei Mari Fe und einige Kilometer weiter weg in der Apotheke. Ich habe zu Mari Fe ein paar Medikamenten und Schuheschützer gegeben... Klar, zuerst ich habe mich die Hände mit Steriliumtücher desinfiziert. Es ist alles so komisch... die Masken, das immer desinfizieren, die ganze Stimmung... Als ich schon ins Auto zurück ging Mari Fe hat angefangen zu reden, sie hat zu mir ohne Vorwarnung gesagt wenn Was passiert ich soll Lis und Estela einschläffern. Die Andere nicht weil sie jung sind, aber die blinde Estela und ihre geliebte Oma Lis sollen nicht leiden sie möchte nicht dass sie ins Tierheim kommen. Mir war es zuviel. Ich war nicht bereits für solches Gespräch. Ich fand es trotzdem verantwörtlich.


Ich musste weinen. 


Auf spanisch man hat das Sprichwort 'den Stier an den Hörner zu fassen', es heisst zu versuchen die Probleme zu lösen. Es bedeutet tapfer und fleissig zu sein. Und ich habe das gemacht, und habe mit ihr auch kurz gesprochen. Ich habe zu Mari Fe gesagt wir können auch an einem Verkehrsunfall sterben, der Virus wird uns sicherlich nicht töten, sie soll nicht darandenken und ich habe ihr versprochen ich kümmere mich um den Hunden falls "Was" wäre. Und ich bin ab...

Thursday, March 26, 2020

Schätze die man früher nicht bewertet hat...


Ab und zu bekommen wir Sachspenden aus Deutschland. 98% von Allem was wir bekommen wird früher oder später im Tierheim benuzt. Ungefähr 80% der Sachspenden werden in unserer Anlage benuzt, wenn da zuviel von urgendetwas gibt wir teilen es mit anderen Tierheimen die es gebrauchen können.

Als die Alarm anfing wir haben überall im Tierheim das Sterilium gesucht! Wir wussten irgendwo hatten wir eine Reserve von kleinen Fläschchen davon, die wir damals nicht so nötig gefunden haben, aber nun... es ist ein absoluter und ganz notwendiger Schatz!

Wir alle tragen eine kleine Flasche in der Tasche die ganze Zeit, haben Eine im Auto... Wer hätte gedacht irgendwann würden wir soviel Händedesinfektionsmittel benötigen?!!


Lola bewacht unseren Sterilium!!!! 😉😆😅

Tuesday, March 24, 2020

Unsere Lara blüht!


Wir sind sehr zufrieden mit unserer hübschen Lara, sie ist supernett und ganz entspannt trotz der Zwingerlage.

Diese Tage... werden auch hart für unsere Hunde sein. Ich mache was ich kann damit ein paar von ihnen, die von den kleinsten Zwingern, gehen ein bisschen raus. Lara ist Eine von ihnen...



 

Sunday, March 22, 2020

Ausgangssperre, Verbannung, Selbstisolierung... Erste Woche.


Wir sind stolz! Bis jezt wir haben die erste Woche der Ausgangssperre geschafft, oder wir sollen sagen, mehr als geschafft! Applaus!!!

Nur das Personal darf ins Tierheim. Keine Spaziergänger, keine Freiwillige dürfen uns helfen, sie müssen sich schützen und bereits sein falls wir krank werden und sie dann kommen müssten.  

Die erste Woche ist in Ordnung gewesen, oder ich soll sagen in bester Ordnung gelaufen! Also, wir haben ganz normal Futter und Medikamente bestellt und bekommen, wir haben sogar eine kleine Katzenkastrationsaktion geschafft und dazu drei unserer Hunden dürften aus anderen Problemchen operiert werden. Die erste Woche ist rund gelaufen, wir würden sofort unterschreiben damit es so bleibt und weitergeht in den nächsten Wochen.

Leider wir haben aber von neuen Coronavirus Fokusse ganz in unserer Nähe gehört: einer in Castellbisbal und sehr viele in Olesa de Montserrat, mein Dorf. In Olesa es ist sehr traurig und tragisch gewesen mit 9 Todesfälle. Als ich es gehört habe ich bin rasch zu meiner Mutter gefahren, und die Hunde bei ihr abgeholt damit sie nicht mehr auf die Strasse muss. Und jezt wir sind eine gute Truppe Zuhause :-) fast wie in den alten Zeiten! Hahaha!

Es gab auch zwei schöne Überraschungen in Form von unerwarteten Spenden aus Deutschland und aus der Schweiz. Danke für Eure Solidarität und für Eure Freundschaft! Dank zu den regelmässigen Transporte zwischen uns und unseren Mithelfer in Deutschland, bis jezt wir hatten einen wichtigen Teil des Futters und Material komplett gespendet bekommen. Das wird in den nächsten Wochen nicht mehr möglich sein, deswegen ein grosses DANKESCHÖN an allen Spender für Eure wichtige, grosszügige und liebe Unterstützung auch in diesen schwierigen Zeiten.

Und ja, trotz Allem wir sind glücklich und stolz, und wir hoffen in einer Woche wir können Euch hier wieder treffen um mehr schönen Sachen erzählen zu können!

Hier ein Video noch, das ist unser Junghund Jeremy er kam vor einigen Wochen ganz traurig und misshandelt an, er war fast traumatisiert und nun... er ist wie neu! Happy, dankbar aufs Leben! Er wartet auf eine Familie und erholt sich supertoll von seiner OP :-)