Saturday, February 06, 2016

Sorgenkinder ohne Ende (kleiner Bericht der letzten Tage)


In den letzten zwei-drei Wochen einige ganz arme Hunde sind bei uns gelandet und dazu wir haben Porky endlich abgeholt. Ausser Edel, Laia und Liza (Einträge im Tagebuch vom 15en und 20en Januar) wir haben nun Chus, Tati und Lea. Alle sind einfach toll, Edel geht's nun prima nach ihrer Kastration und ist ganz fit, und Liza und Laia sind dankbar nachdem sie befreit wurden.

Das ist der brave Chus,


er ist mit infizierten Ellbogen angekommen, die ganz geschwollen waren, und mit einer Leishmaniose die wir leider nicht unter Kontrolle bringen konnten, deswegen er ist gerade in der Tierklinik mit Infusion. Seine Prognose ist reserviert und wir denken viel an ihn und hoffen er schafft es!

Chus ist so brav, so toll und er hat so ein einfaches und angenehmes Wesen, Noemi hat ihn so getauft wegen Jesus, weil er so ein ausserordentlicher Typ ist ("Chus" ist das spanische Diminutiv vom Name Jesus). Und wir hoffen von Herzen er kann noch gerettet werden. Chus ist aber nicht mehr so jung, er hat eine Prostata Entzündung dazu und das Milteforan das er gegen der Leishmaniose bekommt, es nimmt den Hunger ab. Wir beten für ihn.
Sein rechter Ellbogen lasste uns den Knochen sehen (das Foto zeigt den Ellbogen einige Tage nachdem wir die Behandlung angefangen haben)
Der linke Ellbogen war auch infiziert, es war aber nicht so schlimm wie der Andere.

Einige Tage später kam Lea an. Wir mussten sie mit der Polizei von Castellbisbal abholen... Man hatte uns gesagt sie sei bei böse Menschen. Ich denke die Leute die Lea hatten, sind nicht ganz böse Menschen, die sind Wesen ohne was im Kopf, ohne Erziehung, sicherlich sie können nicht schreiben, sie haben kein Geld sie haben vielleicht einen kleinen Herz... wer weiss. Ich bin dorthin gefahren und fand die Leute gar nicht gefährlich. Ich kann sie nicht wirklich beschreiben, es waren junge Leute, noch nicht 30 Jahre alt... ich war sehr enttäuscht als ich Lea an der dicken Kette gesehen habe, aber ich konnte keine Zeit verschwenden mit meinen eigenen Gedanken und Traurigkeit. Ich habe Lea schnell genommen, diese komische Leute haben verstanden dass wir sie übernehmen und sie haben sie zu uns gerne gegeben. 

Das ist Lea am Tag ihrer Ankunft im Tierheim. Sie war kakexisch, wie Haut und Knochen, sie zitterte aus Schwäche, hatte einige Wunde an den Ohren und war dehydriert. So sah die Kleine aus:
In nur eine Woche Lea hat schon 2 Kilos zugenommen!!! sie sieht viel viel besser aus, ihre Augen strahlen und sie fühlt sich bei uns wohl. 



















Und gleich nach der Ankunft von Lea wir haben Tati nach ihrem Unfall aus der Strasse abgeholt und direkt in die Tierklinik genommen. Sie wurde angefahren, ein Bein war gebrochen und das andere Bein war luxiert, aber sie wurde operiert und sie kann schon laufen! So ein Wunder!!! Hier unten sieht man Tati vor ihrer OP bei mir Zuhause.

Porky musste auch abgeholt werden, dort wo er in den letzten zwei Jahre gewohnt hat, der Arme hat kein richtiges Futter bekommen und auch nicht genug Bewegungsmöglichkeiten. Das Ort war ok, aber nicht ganz wenn man keine Spaziergänge haben kann... die letzte Tage Porky konnte dieses Futter nicht mehr ertragen und wir haben ihn abgeholt... bei uns es ist auch kein richtiger Platz, aber mindestens er wird richtig gefuttert und hat schon ein Paar Kilos abgenommen, er sieht besser aus, gesunder aus und wir hoffen noch im 2016 er kann zu einem besseren Platz umziehen. Warum wollen die Leute Minipigs haben um sowas zu tun? um sie ins Tierheim zu bringen oder um sie im Wald auszusetzen... na ja.

Hier kann man Porky sehen, was für ein gesundes Futter er bekommt bei uns, und was für eine entspannte Siesta. Trotzdem ihm fehlen ein Paar Schweinefreunde und mehr Platz zum spazieren, und jemand der Lust hätte mit ihm zu sein und zu reden...